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Recht auf Vergessenwerden

Jetzt unterstützt Rivva auch das Recht auf Vergessenwerden, anfangs nur für Twitter- und Facebook-Inhalte, später ebenfalls für Blogs und Nachrichtenseiten.

Ob die EuGH-Entscheidung aus dem letzten Jahr bei Diensten wie Rivva buchstäblich zur Anwendung käme, ist bislang eigentlich offen. Rivva legt die Vorgaben daher wie folgt aus:

Nutzer, die ihre Inhalte löschen, wünschen in aller Regel auch keine weitere Veröffentlichung an anderer Stelle.

Zuvor hatte ich fünf Löschanfragen erhalten und im Anschluss zwei Verlinkungen (Verletzung der Persönlichkeit) sowie drei einzelne Tweets (gelöschte Beiträge) aus dem Archiv genommen.

Vor einigen Wochen nun hat das große Löschen begonnen und seitdem sind etwa 625.000* Tweets verschwunden. (* Es sollen hier nur Tweets zählen, die Rivva andernfalls gern in seiner Archivfunktion bewahrt hätte. Darüber hinaus vergisst der Bot jede Nacht ohnehin unzählige vergangene Tweets.)

Säulendiagramm: Entfernte Inhalte und betreffende Gründe

Entfernte Inhalte und betreffende Gründe
Ursprungsjahr Tweet gelöscht Tweet geschützt Account gelöscht Account gesperrt
2009 5.185 1.587 1.276 256
2010 8.528 3.165 2.796 492
2011 24.392 13.248 15.968 1.070
2012 66.005 31.163 45.293 3.292
2013 78.132 29.916 51.270 1.954
2014 81.869 30.328 77.909 1.660
2015 26.986 11.293 10.578 62

Daten: daten.rivva.de/v1.0/transparenz/rivva-recht-auf-vergessen-twitter.csv

Im Allgemeinen gilt die Löschregel, dass neuere Inhalte praktisch sofort aus der Datenbank fliegen, ältere mit linear wachsender Verzögerung.

Eine neue Seite zur Transparenz soll relevante wie aktuelle Informationen zur Sache bündeln.

Ich möchte dort langfristig eigentlich gerne mittels statistischer Methoden aufzeigen, wie sich Gesetze, Richtlinien und eigene Weltanschauung auf dieses Projekt gesammelt auswirken.

Alles gut?

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Debattenmonitor für Süddeutsche.de

„Ihre SZ“ wagt das Experiment, den Leserdialog neu zu denken.

Um sich im Debattenforum künftig auf drei große Themen am Tag zu konzentrieren, hat Süddeutsche.de die klassische Kommentarfunktion entfernt und verlinkt für eure Facebook-Kommentare und Twitter-Antworten jetzt unter allen Texten auf Rivva.

Dank einmal wieder an Stefan Plöchinger und sein Team.

rivva.de/sz.de/social liefert eine Übersicht der immer aktuell meistdiskutierten Artikel auf SZ.de.

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»Everything as a Service«

Es war einmal ein Rails-Projekt, dann wurden es drei, heute setzt sich Rivva aus 21 Apps zusammen.

Was vor mehr als zwei Jahren mal als Notwendigkeit begann, die doch stark angewachsene Codebasis gnadenlos in wieder ma­nage­bare Komponenten, Module und APIs zu partitionieren, ist mittlerweile weit gediehen. Zwar bin ich noch lange nicht durch, aber es sieht sehr gut aus.

Ruby/Rails-Upgrades fallen jetzt sehr viel einfacher. Das System ist besser verteilbar und überwachbar. Funktionen werden wieder sehr flexibel komponierbar und aus anderen Sprachen heraus herrlich leicht integrierbar. Man bekommt für praktisch alles ein API, eine Lib, ein CLI. Microservices eben.

Für neue Sachen dagegen war eher wenig Zeit. Große Teile im laufenden Betrieb in möglichst kleinen Schritten umzustellen, dauert leider ewig.

Dass Rivva hie und da hinkt, ist mir sonnenklar. Der gute alte Hyperlink, von Rivva immer noch heiß und innig geliebt, verliert beispielsweise rasant an Bedeutung, schwant mir. Irgendwie, irgendwo, irgendwann wird sich Rivva von seinen Idealen lösen und an die Realitäten des Netzes anpassen müssen.

Wo wir bereits beim klar Schiff machen sind: Die Kommentare waren hier sehr lange geschlossen, weil der letzte Blogeintrag schon bald ein Jahr zurückliegt. Klebt mir also gern unten ein, was euch derzeit alles nervt oder fehlt.

Zum gegenwärtigen Stand hat torial auch ein kleines Interview geführt.

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Neuer SZ.de-Newsscanner integriert rivva.de

Die Social-Media-Presseschau von Süddeutsche.de bindet unter "Leser empfehlen > in Blogs" nun auch Blogs an.

Vielen lieben Dank an Stefan Plöchinger, Daniel Schumacher und Team.

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»Everything is a Stream«

$ sudo rails new rivva

Rivva hat über die Jahre viel mit dem Design für News gespielt. Was allein die Bildersuche bei Google alles zu Tage fördert, ist ein Riesenspaß durchzuschauen. Vieles davon war tatsächlich Spielerei, doch ein paar Ideen bleiben ja immer haften.

Heute präsentiert sich Rivva abermals in neuem Anstrich. Es wird der größte Tapetenwechsel seit Projektbeginn.

Rivers of News

Leser der ersten Stunde wird es vielleicht freuen: “News is a river” ist “back to the future”.

Die neue Homepage teilt sich nun in viele Flüsse:

  1. Top Stories des Tages
  2. Timeline neuer Artikel
  3. Populäre Artikel nach Thema

Neue Artikel tauchen zunächst in der Timeline auf und können von dort entweder in den Top Stories nach oben schwimmen oder schließlich in die einzelnen Themenkanäle unten münden.

Alles ist ein Fluss. Auch den Fluss hinunter kann sich erneut ein Strom bilden.

Zumindest ist es ein Anfang.

Und die Seite ist device-responsive, mobile-first.

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Artikelempfehlungen in WiWo iPad-App

Inzwischen haben wir den Empfehlungsdienst "Mehr zum Thema im Netz" auch in die WirtschaftsWoche auf dem iPad integriert.

Dank geht an Thomas Stölzel und Thomas Dingler.

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Rivva und das Leistungsschutzrecht (2)

Am 1.8. tritt nun das Leistungsschutzrecht für Presseverleger in Kraft. In diesem Eintrag möchte ich beantworten, welche Konsequenzen Rivva aus dem Gesetz zieht.

No Snippet

Teil (1) kündigte schon an, weshalb die Anrisstexte leider weichen müssen. Rivva lässt die Snippets deshalb jetzt jeden Tag ein bisschen mehr verblassen, bis sie am Ersten schließlich gar nicht mehr lesbar sind.

Opt-in

Eine Reihe von Verlagen hat inzwischen in eigener Sache erklärt, dass sie das LSR nicht nutzen werden – dass die Verlinkung ihrer Publikationen unter Übernahme kurzer Textausschnitte weiter willkommen ist, keine vorherige Genehmigung benötigt oder gar in Rechnung gestellt wird.

Einige große Namen fehlen jedoch und werden auf rivva.de in Zukunft schwer vermisst.

Circa 650 Lokalzeitungen, Magazine und ihre Blogs werden angesichts der aktuellen Rechtsunsicherheit nicht mehr in der Aggregation auftauchen.

Es ist traurig. Der bürokratische Aufwand, um alle interessanten Quellen einzeln um Erlaubnis zu fragen, sprengt ein Ein-Personen-Projekt. Was fehlt, ist ein maschinenlesbarer Standard.

Sunsetting

Rivva Search und Social ereilt das Unvermeidliche.

 

Danke an alle, die gekämpft haben.

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Rivva wird Partner von Süddeutsche.de

Ich habe Neuigkeiten: Rivva wird von Süddeutsche.de künftig durch eine Partneranzeige unterstützt und Mitglied im Partnernetz der Nachrichtenseite.

Der unabhängige Fortbestand von Rivva ist damit gesichert. Mein Dank geht an Stefan Plöchinger und das Team von Süddeutsche.de. Vom Zeitpunkt her hätte die Unterstützung nicht besser kommen können.

Für Rivva ein toller Tag. Ich hoffe, Ihr freut Euch mit.

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Artikelempfehlungen auf Wirtschaftswoche Online — powered by rivva

"Das schreiben die anderen zu diesem Thema" nennt sich die neue Empfehlungsfunktion auf wiwo.de, die interessierte Leser zu themenverwandten Artikeln anderer Nachrichtenseiten und ausgewählter Blogs führen soll, von Rivva berechnet und ausgeliefert wird, und unter deutschsprachigen Medien meinem Wissen nach bisher einmalig ist.

Vor zwei Jahren, Rivva war gerade "gestorben", bekam ich einen Anruf von Holger Windfuhr. „Ob ich nicht Lust hätte, rivva-ähnliche Funktionen für wiwo.de bereitzustellen?“

Kurzum: Es hat enorm viel Spaß gemacht, die neue Funktionalität für WiWo auf die Beine zu stellen. Meine gesamte Text Mining Pipeline hat einen Riesensprung vorwärts gemacht. Was erst einmal nur wie eine einfache Infobox aussieht, umfasst tatsächlich komplexestes Natural Language Processing, das ich je programmiert habe. Mein Dank für das Vertrauen gilt Holger Windfuhr und Franziska Bluhm.

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Rivva und die Twitter Display Requirements

Hoppla, ich war irgendwie felsenfest der Überzeugung, die neuen Twitter Display Requirements sollten heute in Kraft treten. Heute findet aber nur der erste geplante Blackout Test des alten Twitter APIs statt. Die Display Guidelines haben schon seit Oktober Gültigkeit …

Nun denn, seit ein paar Stunden sind Embedded Tweets live auf der Site :(

Die visuelle Hierarchie ist dadurch völlig dahin – das Gewicht und Spiel der Informationen stimmt vorne und hinten nicht mehr.

Zusammen mit den durch das LSR erzwungenen Änderungen, wird eines mal ganz deutlich: Rivva muss neu gedacht und neu gemacht werden.

Mit Twitter API v1.1 liegen die Rate Limits jetzt je nach REST-Ressource auch schon bei 180 API-Anfragen pro Viertelstunde. Das sind im Vergleich zu vorher (20.000 pro Stunde) wenig. Mein Twitterbot wird ein bisschen brauchen, um sich daran zu gewöhnen.

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